6. Wie funktionieren Hunger und Sättigung?


Hunger ist ein lebensnotwendiges Signal: Es veranlasst uns zur Nahrungsaufnahme. Sättigung ist ein Stoppsignal, das unsere Nahrungsaufnahme beenden soll. Diese Reaktion ist allerdings weniger zuverlässig als der Hunger und funktioniert auch nur richtig bei einem täglichen Mindestenergieverbrauch im Bereich von 2.500 bis 3.000 Kilokalorien – also deutlich mehr als ein körperlicher "Leichtarbeiter" an Energie umsetzt. Das unterstreicht einmal mehr die Bedeutung von Bewegung!

Wenn Sie zu den körperlichen "Leichtarbeitern" gehören, also beispielsweise einer (sitzenden) Bürotätigkeit nachgehen, möchten wir Ihnen für Ihr "schlankes" Leben folgende Sättigungstipps mit auf den Weg geben:

  • Genießen Sie stets langsam, indem Sie gut kauen und jeden Bissen wie ein Feinschmecker auskosten. Denn erst 20 Minuten nach Beginn der Nahrungsaufnahme, sendet Ihr Gehirn die ersten Sättigungssignale. Merke: Schnell-Esser werden langsamer satt und bringen sich außerdem um den Genuss beim Essen!

  • Sättigen Sie sich mit großen Portionen volumenreicher Lebensmittel (Salat, Gemüse, wasserreichem Obst, ballaststoffhaltigen Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten) anstelle konzentrierter Kalorien. So kommt erst gar kein Verzichtgefühl auf wie bei den sonst üblichen "Diät-Mini-Portionen".

  • Setzen Sie beim Abnehmen auf eiweißreiche Lebensmittel (Fisch, Käse, Quark, Fleisch und Ei sowie eiweißreiche Trinknahrungen), denn Eiweiß sättigt besonders gut.

  • Verwechseln Sie Durst nicht mit Hunger! Auf Wassermangel reagiert unser Körper nämlich häufig – wie bei einem Blutzuckerabfall – mit Leistungsminderung und Konzentrationsverlust. Trinken Sie einfach schluckweise ein großes Glas (Mineral-)Wasser anstatt gleich zur festen Nahrung zu greifen. Übrigens: Das Trinken von Wasser vor dem Essen ist ebenfalls eine kleine Heißhungerbremse.


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