13. Welche Bewegungs- beziehungsweise Sportart ist für mich geeignet?


Ihr persönliches Fitness-Programm während des Abnehmens sollte sich auf Aktivitäten beziehungsweise Sportarten konzentrieren, bei denen möglichst große Kalorienmengen verbraucht werden. Den besten Effekt haben Ausdauersportarten wie Walking, Nordic Walking, Radfahren, Schwimmen oder für Fortgeschrittene auch Jogging.

Für Ihren Einstieg in das Ausdauertraining eignet sich ganz besonders Walking.

Schließlich handelt es sich bei dieser Bewegungsform um nichts anderes als lockeres, aber zügiges Gehen. Der Bewegungsablauf ist damit Teil Ihres täglichen Lebens. Sie müssen Walking also nicht erst in langwierigen Trainingsprozessen mühsam erlernen. Eigentlich können Sie gleich loslegen! Achten Sie nur darauf, Ihre Füße mit der Ferse aufzusetzen und bewusst über die Zehen abzurollen. Und lassen Sie Ihre – etwas angewinkelten Arme – gegengleich zu den Beinen mitschwingen.

Egal für welche Sportart Sie sich entscheiden: Sie sollte Ihren körperlichen Voraussetzungen und Ihren persönlichen Neigungen entsprechen. Finden Sie heraus, was zu Ihnen passt! Nehmen Sie Schnupperangebote von Vereinen und Fitnessstudios wahr, bevor Sie sich festlegen. Nutzen Sie auch bestehende Angebote Ihrer Gemeinde beziehungsweise der ortsansässigen Sportvereine und Krankenkassen oder suchen Sie Gleichgesinnte in Ihrem Bekanntenkreis, um beispielsweise einen eigenen Lauf- beziehungsweise (Nordic-)Walkingtreff zu initiieren.

Kombinieren Sie Ihren Ausdauersport mit leichtem Muskelaufbautraining, beispielsweise durch regelmäßigen Besuch in einem Fitnessstudio. Für das Krafttraining Zuhause oder am Arbeitsplatz empfehlen wir den Einsatz des Thera-Band®s, des gewissermaßen "kleinsten Fitnessstudios der Welt". Sehr gut sind darüber hinaus Übungen mit dem eigenen Körpergewicht.

Idealerweise sollten Sie Ihre körperliche Aktivität langfristig auf mindestens 2 bis 3 Stunden pro Woche (verteilt auf 3 Tage) anheben. Berücksichtigen Sie hierbei jedoch, dass die Umstellung alter Gewohnheiten nicht von heute auf morgen gelingt. Wissenschaftliche Forschungen und Erfahrungen aus der Praxis belegen, dass es Wochen und sogar Monate dauert, bis körperlich vormals inaktive Menschen mit ihren neuen Bewegungsaktivitäten emotional zurechtkommen. Wer diese Tatsache außer Acht lässt und sich in seiner Anfangseuphorie zuviel bewegt, wird in aller Regel – selbst wenn sein Einstieg noch so viel versprechend war – innerhalb kurzer Zeit sein Trainingsprogramm wieder beenden. So gilt der Leitsatz: "Weniger ist am Anfang mehr!"


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