22. Was bedeutet fettgesunde Ernährung?


"Fett macht fett". Diese unverblümte Schuldzuweisung an Fett als Hauptverursacher von Übergewicht darf nicht dazu führen, die ernährungsphysiologischen Eigenschaften und Vorteile von Nahrungsfett zu übersehen. Fette und Öle versorgen uns nämlich mit den fettlöslichen Vitaminen A, D und E und sind unverzichtbare Quellen gesundheitsfördernder einfach ungesättigter sowie mehrfach ungesättigter Fettsäuren. Gerade beim Abnehmen und Schlankbleiben heißt die Devise für den Fettverzehr: "Qualität statt Quantität". Bei richtiger Fettauswahl überwiegen sogar die gesundheitlichen Vorteile die dem Fett oft pauschal zugeschriebenen Nachteile.

Fettgesunde Ernährung bedeutet demnach, dass Sie Fett – auch während des Abnehmens – in einer vernünftigen Menge zu sich nehmen dürfen, ja sogar zu sich nehmen müssen. Bei der Auswahl sollten Sie aber auf die Art beziehungsweise auf die Qualität der Fette achten. Bevorzugen Sie in Ihrer Küche Raps- und Olivenöl und essen Sie zweimal in der Woche Kaltwasserfische mit ihren wertvollen Herz sowie Kreislauf schützenden Omega-3-Fettsäuren. Gesundes Abnehmen kommt ohne diese Fette nicht aus. Verzichten Sie auf keinen Fall beim Salatdressing auf die genannten Pflanzenöle. Denn sonst laufen Sie Gefahr, einen Mangel am lebensnotwendigen Zellschutzvitamin E zu erleiden. Schließlich liefern das vor allem Öle und Fette (unter anderem auch Nüsse).


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