29. Was bedeuten "Nährstoffdichte" und "Energiedichte"?

Im Rahmen eines vernünftigen Gewichtsmanagements – das heißt: einer Anpassung der Energieaufnahme an den durch Rückgang der körperlichen Arbeitsschwere verringerten Energieumsatzes – wird empfohlen, die Energiedichte der Nahrung herabzusetzen und dadurch die Nährstoffdichte zu erhöhen. Was heißt das eigentlich?

Energiedichte: Energiedichte bezeichnet den Gehalt an Kilokalorien beziehungsweise Kilojoule pro 100 Gramm eines Lebensmittels. Die höchste Energiedichte haben reine Nahrungsfette, hochprozentige alkoholische Getränke sowie zuckerreiche Lebensmittel. Bei diesen Beispielen handelt es sich um konzentrierte Kalorien. Verzehren Sie diese, nehmen Sie mit vergleichbar geringen Portionsgrößen schnell viel Energie auf. Das Nahrungsvolumen solcher konzentrierter Kalorien ist dagegen gering. Deshalb werden Sie auch weniger satt, als wenn Sie volumen- und ballaststoffreiche Lebensmittel wählen.

Nährstoffdichte: Nährstoffdichte beschreibt das Verhältnis von nicht energieliefernden essenziellen (= lebensnotwendigen) Nährstoffen – sprich: Vitaminen und Mineralstoffen – zum Kaloriengehalt eines Lebensmittels. Ein Lebensmittel mit einer hohen Nährstoffdichte liefert bei vergleichsweise geringem Energiegehalt eine große Menge an Vitaminen und Mineralstoffen. Gute Beispiele sind: Beerenfrüchte, knackig frische Salate oder gedünstetes Gemüse. Hier kommen beide Anforderungen – "niedrige Energiedichte" und "hohe Nährstoffdichte" – in idealer Weise zusammen. Die besten Fit- und Sattmacher für Ihren schlanken Speiseplan!

 

Zurück zu: Was Sie schon immer zum Thema Abnehmen wissen wollten

 

Startseite